Bei der Technologie handelt es sich um ein tragbares und flexibleres Plasmagerät namens „MobiPlas“ für die Behandlung von Hauterkrankungen und die Unterstützung der Wundheilung. Das Gerät verwendet Argon als Trägergas und verfügt über einen nachfüllbaren Stahltank, ähnlich einem Paintball-Gaskanister. Dadurch kann MobiPlas bis zu zehn Minuten lang autonom arbeiten, was für eine Standard-Wundbehandlung ausreichend ist. Die Energieversorgung erfolgt über eine tragbare Powerbank. Eine integrierte Steuereinheit regelt die Erzeugung von Hochspannung und den Gasfluss vollautomatisch.
Die Sicherheit und Leistung des Geräts wurde nach einem offiziellen Standard für medizinische Plasmageräte getestet. Die Ozonwerte blieben in einem Abstand von mehr als 20 Zentimetern unter den zulässigen Grenzwerten. Die Temperatur an der Spitze des Plasmastrahls erreichte ein Maximum von 40 Grad Celsius und ist damit für den medizinischen Gebrauch geeignet. Die gemessenen elektrischen Ströme, die den Patienten erreichen konnten, lagen deutlich unter dem angegebenen Sicherheitsgrenzwert.
Bei den Tests des ersten Prototyps kam es gelegentlich zu Stromschwankungen, die durch die Erwärmung eines Bauteils in der Stromversorgung verursacht wurden. Es wurden Lösungen entwickelt, um die Betriebseigenschaften zu optimieren.
TRL: 4 (in Laborexperimenten validiert)
Weitere Informationen über die Plasmaquelle und unsere Patentanmeldung finden Sie unter den entsprechenden Links und einen Artikel in einer wissenschaftlichen Zeitschrift hier.

